07.07.2011 13:25:00

3, 2, 1, los! Die Stadtmeisterschaft der Jugendfeuerwehr Köln 2011

Nachdem wir im letzten Jahr sehr erfolgreich – und das zum ersten Mal seit Langem – an der Stadtmeisterschaft der Jugendfeuerwehr Köln teilgenommen haben und dabei sogar den 3. Platz erreichten, war es heute, am 2. Juli 2011 an der Zeit, unseren Podiumsplatz zu verteidigen.

Wie beim letzten Mal hatten wir uns ausführlich auf dieses „Event“ vorbereitet und hatten nur ein Ziel vor Augen: Podiumsplatz verteidigen oder mehr! Entsprechend motiviert trafen wir uns bereits um 8:15 Uhr am Morgen im Gerätehaus in Libur und machten uns gegen 8:40 Uhr auf den Weg nach Ensen-Westhoven, wo der diesjährige Stadtjugendpokal ausgespielt wurde und wo weiterhin die Prüfung „Jugendflamme 2“ abgelegt werden konnte … doch dazu später mehr!

Schlange stehen – hier allerdings war es Teil eines Spieles, das es zu bewältigen galt.


In Ensen-Westhoven angekommen, galt es als erstes, uns bei den Schiedsrichtern zu melden und alle Ecken bzw. Spiele zu besichtigen. Anders als im letzten Jahr bestand die Stadtmeisterschaft in diesem Jahr nicht aus einem rein feuerwehrtechnischen Parcours, sondern es galt insgesamt zehn Spiele, die sich die Löschgruppe Ensen-Westhoven selbst ausgedacht hatte, zu bewältigen. Angefangen mit Eierlauf über Basketball bis hin zu feuerwehrtechnischen Spielen und Fragen zum Allgemeinwissen war nahezu alles vertreten. Nachdem um ca. 10 Uhr alles fertig aufgebaut und die Teilnehmer bereit waren, hieß es für uns: 3, 2, 1, los! Wir begannen mit dem Eierlauf, bei dem wir Tischtennisbälle mit einem Löffel über eine Wackelbrücke
Das Spinnennetz-Spiel: Da wird wieder einmal deutlich, dass Feuerwehr nur im Team funktionieren kann.
in einen Eimer transportieren mussten. Danach folgten Spiele wie „Spinnennetz“, „Allgemeinwissensquiz“, „Schwämme werfen“ und „Armaturenskulptur“, wo nicht nur feuerwehrtechnisches Know-how, sondern auch Teamwork, Geschicklichkeit und Wissen gefragt waren. Nachdem wir am Mittag gute zwei Drittel der Spiele geschafft hatten, war es Zeit für die Mittagspause: Es gab leckere Gulaschsuppe mit Brötchen aus der Gulaschkanone der gastgebenden Löschgruppe.

Nach der Mittagspause widmeten wir uns dann der Jugendflamme 2. Die Jugendflamme ist eine kleine Prüfung, bei der das feuerwehrtechnische Wissen von einem/r Jugendfeuerwehrmann/frau oder einer ganzen Gruppe getestet und bewertet wird. Dies geschieht jedoch, wie alles bei der freiwilligen Feuerwehr, auf freiwilliger Basis. Die Jugendflamme ist in mehrere Stufen unterteilt. Angefangen mit Stufe 1, die bereits fast unsere komplette Gruppe aufweisen kann. So galt es nun bei der Jugendflamme 2 eine Übung mit sechs Leuten zu absolvieren – eine sogenannte Staffelübung. Dabei galt es so schnell und mit so wenigen Fehlern wie möglich zu agieren.

Anschließend ging es für uns mit den letzten drei Spielen der Stadtmeisterschaft weiter, die aus „Luftballon platzen“, „Strohhalmnägel“ und „Schläuche kuppeln“ bestanden, und uns noch einmal richtig forderten. Damit waren die Stadtmeisterschaft und die Jugendflamme 2 für uns beendet!

Nun begann das Warten auf die Siegerehrung. Wir vertrieben uns die Zeit mit Eis essen und kleinen Wasserschlachten. Um ca. 16 Uhr ging dann die Siegerehrung endlich los, die von Brandrat Adrian Röhrle durchgeführt wurde. Zuerst wurden alle, die die Jugendflamme 2 bestanden hatten, geehrt und bekamen ihr Abzeichen, darunter auch wir, die Löschgruppe Libur! Die Spannung stieg nun an, da die Siegerehrung der Stadtmeisterschaft bevorstand. Ich darf es vorwegnehmen: Wir hatten es leider nicht geschafft unseren Erfolg aus dem Vorjahr zu wiederholen und wurden nur Fünfter, was zu etwas Enttäuschung in unserer Gruppe führte. Sieger der Stadtmeisterschaft 2011 ist die Jugendfeuerwehr der Löschgruppe aus Brück. Herzlichen Glückwunsch im Namen der Jugendfeuerwehr Libur!
Zu guter Letzt bleibt noch zu sagen, dass uns der Wettkampf in diesem Jahr sehr viel Spaß gemacht hat und es sich auf jeden Fall gelohnt hat, daran teilzunehmen. An dieser Stelle richten wir auch nochmal ein großes Dankeschön an die Kameraden aus Ensen-Westhoven, die alles sehr gut vorbereitet und durchgeführt haben und die damit zu einer gelungenen Stadtmeisterschaft 2011 mehr als nur beitrugen. Schließlich bleibt mir noch zu sagen: Jungs lasst nicht die Köpfe hängen! Im nächsten Jahr heißt das für uns noch mehr üben und wieder vorne angreifen!
Autor: Marvin Hemmersbach

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